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Smith & Wesson (2)

Smith & Wesson M 100:

Smith & Wesson M 100

Model 100 ist wohl eine der bekanntesten und meist verwendeten Handschellenmodelle überhaupt. Es wird seit 1979 nahezu unverändert hergestellt. Mit der Zeit sind einige Varianten dazu gekommen (siehe auch unten).
Unterhalb des Doppelbügels ist der Schlitz ("slot pin") zu erkennen, in dem mit dem Schlüsselpinn die Sicherung aktiviert wird. Die Bedienung ist gewöhnungsbedürftig, denn zur Arretierung muss der Schlüssel entweder an Händen oder Unterarmen eines Gefangenen vorbeigeführt werden.

Smith & Wesson M 100B:

M 100B

Modell 100 gibt es auch in schwarz (B für "blued" (sinngemäß: "brüniert") oder "black"). Geschwärzte Handschellen findet man meist im militärischen Gebrauch, da sie nicht glänzen.

Smith & Wesson M 100L:

M 100L

Hier ein Modell mit etwas längerer Kette.

Smith & Wesson M 100P:

Seit ca. Anfang 2001 bietet Smith & Wesson für verschiedene Modelle die Wahl zwischen dem "push pin" (erkennbar am "P" hinter dem Modellnamen) oder mit dem üblichen "slot pin" an.

S&W 100P

Auch Model 100 gibt es mit diesem "push pin". Die Sicherung der 100P lässt sich wie die alte M 90 oder die aktuelle M 1 betätigen. Der Schlüsselpinn wird in ein Loch an der schmalen Seite des Korpus gedrückt. Ansonsten ist diese Handschellen baugleich mit der oben besprochenen M 100.

Smith & Wesson M 100 M&P Melonite:

M 100 MP

2006 kam ein Modell auf den Markt, das die Arretierung der Handschellen mittels eines seitlichen Hebels verbessern sollte. Das Modell wurde "M&P" ("Military & Police") genannt, was in eine ganze Reihe auch anderer Produkte von Smith & Wesson passt. Dieses Exemplar ist zusätzlich in einer Melonite-Ausführung, eine seit 2008 erhältliche abriebfeste (und nickelfreie) Polymerbeschichtung für verschiedene Modelle von S&W.

M 100 MP

Allerdings ist der Hebel nicht leicht zu erreichen, mit Handschuhen ist der Hebel kaum bedienbar.

Smith & Wesson M 100 vergoldet:

Ein ganz besonderes Stück ist eine echt vergoldete M 100:

Gold

Dieses Stück eignet sich als Geschenk, als Hingucker oder als Schmuckstück; tatsächlich habe ich dieses Exemplar statt im S&W-Karton in einer netten Schmuckverpackung erhalten.
Es gibt auf dem Markt auch noch andere vergoldete Modelle; daher gehe ich nicht davon aus, dass dieses Exemplar von Smith & Wesson hergestellt wurde.
Solche echt vergoldeten Handschellen sind voll funktionsfähig, zum realen Einsatz aber zu schade.

Smith & Wesson M 100 "PAT'S PENDING":

Bereits vor der Patenterteilung und dem Umzug der Handschellenproduktion von Springfield, Massachusetts nach Houlton, Maine 1979 wurden Exemplare des Model 100 mit der Markierung "PAT'S PENDING" ausgegeben:

M 100 Pat's Pending Version 1

Diese Stücke sind entsprechend selten. Hier auf dem Bild ist die erste Version diese frühen M 100 mit der Markierung "PAT'S PENDING" (etwa: Gebrauchsmuster, d.h. ein Musterschutz liegt vor, aber das Patent ist noch nicht erteilt) abgebildet: Besonders daran ist, dass der Schlitz für die Arretierung (slot) nur auf jeweils einer Seite vorhanden ist. Siehe dazu auch die entsprechende M 103.

M 100 Pat's Pending Version 2

Eine zweite Version, ebenfalls von 1978/1979 (da gemäß Markierung noch in Springfield hergestelle) hat bereits die Arretierungsschlitze auf beiden Seiten. Bis auf die anderen Markierungen unterscheidet sich diese Version nicht von den später gebauten M 100.




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