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Smith & Wesson (1)

Smith & Wesson ist seit Ende des 19. Jahrhunderts bekannt fü Entwicklung, Konstruktion und Herstellung von Schusswaffen. Zwischen 1914 und 1940 übernahm S&W die Produktion der Peerless Handschellen. Einige wesentliche in die Peerless-Modelle eingeflossene Inventionen wurden damals bei S&W gemacht. Aufgrund der priorisierten Herstellung von Waffen im Zweiten Weltkrieg hatte S&W die zur Handschellenproduktion notwendigen Ausrüstungen und Werkzeuge an einen anderen Betrieb abgegeben, der dann für Peerless die Produktion übernahm. Das Wissen ging jedoch nicht verloren, 1952 begann dann die Prodktion von eigenen Handschellen.

Smith & Wesson M 90:

SW M 90

Erst 1958 hat S&W Modellnummern eingeführt. Das ab dann so genannte Model 90 wurde bis 1979 hergestellt. Es ist ist der Vorgänger des bekannten Model 100, noch ohne den für viele Smith & Wesson Modelle typischen "Schlitz" ("slot pin"), sondern mit "push pin", also den "klassischen" Stift zum Aktivieren der Sicherung, der mit dem Pin am Schlüssel eingedrückt werden kann.

Dieses Modell mit dem gegenüber den Peerless nicht mehr mittig liegendem Schlüssellock wurde sehr häfig und oft auch gut kopiert. Die mit dem Schlüsselpin zu betätigend Arretierung war schon fast zwei Jahrzehnte vorher von Peerless bekannt, typisch ist jedoch das seitlich am Bügeleingang angebrachte Schlüsselloch.

Smith & Wesson M 90B:

SW 90 black

Hier noch einmal das gleiche Modell in brüniertem Finish, Model 90B. Das "B" steht für "blue" bzw. "black". Mehr dazu bei der S&W 300 B.

Smith &: Wesson M 926:

Airweight

Den Beinamen "Airweight" hat Model 926 wegen seines geringen Gewichts von ca. 100 Gramm. Zum Vergleich: Ein Model 100 bringt 285 Gramm auf die Waage.
Es gibt auch ein Model 925 Airweight, das nicht poliert, sondern vernickelt ist. Beide Modelle waren ab Ende der 1950er bis in die 1970er Jahre im Handel.

Smith &: Wesson M 94:

SW 94

Dieses Modell mit dem charakteristischen Rundschloss (hier ein Einzelbild) erschien 1969 und galt als Hochsicherheitsmodell. Es stellte sich jedoch heraus, dass man mit passenden Kugelschreibern, deren Plastik erwärmt wurde, die Fesseln auch ohne Schlüssel öffnen konnte.
Es gibt theoretisch 16 verschiedene Schlüsselkombinationen. Wer zwei Exemplare hat, kann mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht beide mit einem Schlüssel öffnen. Der abgebildete Schlüssel dient hier nur zur Verdeutlichung, auf dieses besser erhaltene Exemplar meiner Sammlung passt er leider nicht.




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