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Frankreich 1Die vermutlich bekanntesten Handschellen aus Frankreich von Rivolier haben eine eigene Seite. La Massenotte:Die Massenottes wurden 1926 von dem französischen Polizisten Albert Massenot erstmals vorgestellt, wofür er 1927 ein Patent erhielt. Massenot nannte sie im Wortspiel mit seinem Namen und dem französichen Wort für Handschellen ("menottes") "La Massenotte".
Es gibt die Massentotte in verschiedenen Varianten: Mit kurzer oder langer Kette, mit Flach- oder mit Rohrschlüssel. Hier sind einige dieser Varianten zu sehen. La Massenotte (2):
Gar nicht so selten sieht man die Massenotte auch mit langer Kette. Das gezeigte Modell ist in einem nicht mehr sicher zu gebrauchenden Zustand. La Massenotte Cabriolet:
Von dem Typ gibt es auch eine 1930 patentierte Abführfessel, auf französisch "cabriolet" genannt. An einer Schelle ist ein Griffstück angebracht, das Platz sparend weggeklappt werden kann. Es gibt zum Flachschlüsselmodell identische Modelle unter anderem Namen, konkret die deutsche K & D und die argentinische Halcon, dort sind jeweils weitere Informationen dazu. La Pegy:
Die La Pegy Handschellen sind aus französischer Produktion (hm, viele französische Handschellen folgen grob dieser Form, auch GK France oder die alten "La Massenotte" s.u.). Vermutlich gibt es in Frankreich dieses Formverständnis von Handschellen, wie es das auch von Herstellern wie AHC, Hiatts oder Smith & Wesson in Bezug zu den Peerless gibt. Police Nationale ("La maroccaine"):
Der Hersteller dieser Handschellen ist mir unbekannt. Auf einem Bügel steht "Police Nationale". Französische Handschellen in dieser eher ovalen Form werden manchmal Marokko-Handschellen genannt, vermutlich weil ein ähnlicher Typ bevorzugt im früher kolonialfranzösischen Marokko verwendet wurde. Auffällig sind die beiden gespiegelten Schellen. Sonst folgen auch diese Fesseln der französischen Handschellenlogik mit Aluminiumkorpus und Stahlbügel, sowie der typischen Form. |